Das AUS für EgoShooter und MMORPG?

Das die Politiker weltfremd handeln und sich meiner Meinung nach zu einem Großenteil aus Idioten zusammensetzen, sehen wohl die meisten Leute in unserem Rechtstaat langsam ein. Jeder Amoklauf (hier speziell der in Winnenden) führt zu diversen Diskussionen über Waffengesetze und Online Shooter (wie z.B. Counterstrike).

Aber anscheinend hat die CDU und dort der Fraktionsvize Wolfgang Bosbach vollends den Vogel abgeschossen mit seinem Vorschlag (Zitat-Quelle: Focus):

Wie Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) sagte, ist außerdem geplant, Spiele, bei denen die Tötung des Gegner simuliert wird, mit Bußgeldern zu ahnden. Das Gesetzgebungsverfahren soll laut Bosbach noch in dieser Legislaturperiode abgeschlossen werden.

Was bedeutet dies eigentlich für uns, die wir EgoShooter und/oder Online Rollenspiele wie World of Warcraft, Warhammer Online, GuildWars, Lineage, Aion, Age of Conan, EverQuest usw. spielen? Ich interpretiere dies so, dass nicht nur EgoShooter von so einem Gesetz betroffen wären, sondern auch die oben aufgezählten MMORPGs die einen gewissen Teil PvP / RvR forcieren. In allen Spielen wird die Tötung von Gegner simuliert. Sei es wie in meinem Online Favoriten Warhammer beim Kampf Ordnung gegen Zerstörung in den Szenarien und RvR Gebieten. Würde diese Gesetzgebung nicht zu einer Kriminalisierung der Gesellschaft führen? Ich müsste zumindestens schonmal das Bußgeld für Warhammer und Navy Field zur Seite legen.

Die Menge an Politikern müsste radikal reduziert werden und die Menge der Parteien erhöht, vielleicht gäbe es dann mal sinnvolle Diskussionen und Entscheidungen über die Gesetze hier in unserem Land!


Erstellt am Mittwoch 13. Mai 2009
Unter: Sicherheit, Warhammer, ärgerliches

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