Abgezockt beim Geld investieren

Es gibt diverse Finanzdienstleister, die von einem nur das Beste wollen – Das liebe Geld. Vor etwas mehr als 2 Jahren wurde ich noch von einem Versicherungsberater des AWD beraten. Anfangs auch sehr gut (so dachte ich) und ich habe auch nie die teuersten Produkte angeboten bekommen, wovor sonst immer gewarnt wird. Zu der Zeit war ich gerade Single und hatte auch etwas mehr Geld, was investiert werden konnte. Vor einigen Monaten habe ich mir einen Vertrag bei der AIG Privat Bank mal genauer angeschaut. Dort habe ich monatlich 100 EUR investiert – nichtsahnend, daß nach 3 Jahren Laufzeit gerade mal 1680 EUR wirklich für mich angelegt wurden. Die AIG hat 1920 EUR als Gebühr einbehalten, mein AWD Berater hatte mich über diese “Finesse” des Vertrags nicht informiert.

Kurzerhand habe ich den Vertrag vorzeitig gekündigt, damit ich zumindestens nicht weiterhin 100 EUR im Monat verbrenne. Nun habe ich aber von der AIG Privat Bank eine Gutschrift erhalten von ca 315 EUR.

Summasumarum macht das: 2600 EUR investiert – 315 EUR nach 2 Jahren rausbekommen! Scheiß AIG Privat Bank, Scheiß AWD, Scheiß Berater! Und die eigene Dummheit sich auf einen Finanzberater zu verlassen! Ich könnte kotzen!

PS: An den Finanzberater des AWD – solltest du mir auf der Straße begegnen – brech ich dir die Knochen!


Erstellt am Montag 17. März 2008
Unter: Privates, ärgerliches

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4 Kommentare zu “Abgezockt beim Geld investieren”

  1. Barynonyx sagt:

    Hallo,
    bin leider mit Hilfe des AWD auch auf die Nase gefallen. Nicht ganz so heftig, aber weh tut´s trotzdem.

    Habe mir im Sommer 2007 auch einen Vertrag bei der AIG aufschwatzen lassen. Eine Vertragskopie habe ich nach Abschluss erstmal nicht erhalten und auf die “kleine” Einrichtungsgebühr in Höhe von 1.080,- € hat mich der Berater auch nicht hingewiesen.
    So wurde ich erst im Januar diesen Jahres darauf aufmerksam, als ich den Depotauszug in den Händen hatte und von meinen eingezahlten 300,- € nur noch 67,- € übrig waren. Mit dem Auszug hatte ich dann zumindest auch mal die AGB in den Händen und nachdem ich mir aufgrund der angegebenen Einrichtungsgebührenraten und dem Ratenzuschlag ausgerechnet hatte, was mich dieser Vertrag kostet, habe ich den Vertrag sofort gekündigt.
    Da ich eigentlich fristgerecht gekündigt hatte (die Widerrufs-frist beginnt einen Tag nach Erhalt des Vertragsdurchschlags, den ich erst jetzt im März vom AWD erhalten habe) und die Einrichtungsgebühr dann entfällt, habe ich die Bank gebeten mir meine eingezahlten Beträge zurück zu zahlen.
    Fehlanzeige! Laut Antwortschreiben von der Bank verzichtet sie auf das Einfordern der restlichen Einrichtungsgebühr. Ich soll also noch dankbar dafür sein, dass ich nichts bezahlen muss…

    Ich kann nur raten die Finger von Verträgen bei der AIG zu lassen und einen weiten Bogen um AWD-Berater zu machen!

  2. Manfred Doll sagt:

    Hallo,
    ich habe mit erschrecken diese Beiträge gelesen.
    Nun frage mal schnell welche Frist ich einhalten muß um zu Kündigen.

    Man wie kann man nur so “…….” man muß doch mehr oder weniger hart fü sein Geld arbeiten.
    Über ein baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.

    MfG Manfred Dol

  3. Feanwulf sagt:

    Ich denke hier hilft nur die Vertragsdaten genau zu lesen und zu hoffen, daß der Berater einen Fehler beim beratungsgespräch gemacht hat und dies Nachweisbar wäre. Das von der AIG bei mir angewendete Model ist angeblich seit einiger Zeit nicht mehr erlaubt und wird wahrscheinlich auch nichtmehr Anwendung finden, hilft mir mit meinem Geld leider nicht weiter. Das Man kann eh niemandem Vertrauen, wenn es um das liebe Geld geht. Vorsorge ist schön und gut – aber eigentlich wird man vom Berater abgezockt und hinterher dann noch vom Staat.

    Aktuell macht meine komplette Finanzberatung meine Tante die ist bei der Deutschen Vermögensberatung AG – und richtig wilde komische Anlagen werde ich nicht mehr tätigen.

  4. Marcel sagt:

    So ich ahbe auch seit Anfang 2007 2 Konten bei der AIG und wurde von meiner Beraterin vollkommen aufgeklärt.Sie hat mir von Anfang an gesagt das die ersten Jahre die schwierigsten sind und man dort die Depotgebühren bezahlt.Und da diese Anlage was langfristiges ist, denke ich mal das man am Ende damit schon ganz gut da steht.
    Jetzt ist natürlich die Finanzkrise in Amerika, wo die AIG auch drin steckt, mal sehen was mich da noch erwartet.

    gruss

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